Die Grundlagen des Devisenhandels

Der Anfänger Guide in den Devisenhandel!

Wir freuen uns sehr, Sie zur Einführung in den Devisenhandel von Alvexo begrüßen zu dürfen.

Dies ist der erste von vielen Kursen, welche eigens dafür konzipiert wurden, Sie über den Devisenhandel aufzuklären.

Das Wertsteigerungspotenzial des Devisenmarkts ist für Investoren aller Art gigantisch. Ganz gleich, ob Sie ein Anfänger oder bereits ein professioneller Händler sind: Es gibt immer etwas, das Sie von unseren Informationskursen zum Devisenhandel mitnehmen können. Wir werden detailliert beleuchten, wie der Devisenmarkt funktioniert und was Sie über den Online-Finanzhandel wissen sollten.

Nach Abschluss unserer Kursreihe zum Devisenhandel werden Sie ein fundiertes Wissen zur Funktionsweise der Mechanismen an den Währungsmärkten erlangt haben. Gerüstet mit diesem Hintergrundwissen werden Sie dazu in der Lage sein, voller Selbstvertrauen in den Online-Handel mit Devisen einzusteigen, die unendlichen Möglichkeiten der Währungsmärkte zu erkunden und die erlernte Theorie in praktischen Handelssituationen anzuwenden.

Der größte Finanzmarkt der Welt

Major Players in the Forex Market
Wer beim Devisenhandel mitmacht?

Wir wissen, dass es ein bisschen überwältigend sein kann, wenn man den ganzen Finanzjargon hört, der mit dem Währungshandel einhergeht. Begriffe wie FX, Forex, Währungspaare, Devisenhandel, FX-Märkte und andere beschreiben im Grunde alle dasselbe. Sie handeln mit Währungen, das heißt, dass Sie eine Währung kaufen und eine weitere Währung desselben Währungspaares verkaufen.

Wussten Sie, dass der Währungsmarkt der größte, liquideste Finanzmarkt der Welt ist? Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen übersteigt einen Umsatz von vier Billionen US-Dollar. Keine andere Finanzanlage kommt dem auch nur nahe.

Jeder Einzelne, ganz gleich, welcher Gesellschaftsschicht er angehört, nimmt täglich am Währungsmarkt teil. Wann immer Sie etwas kaufen, eine Online-Zahlung abwickeln oder ins Ausland reist, interagieren Sie mit dem Marktmechanismus. Jede Handlung, welche Güter oder Dienstleistungen betrifft, hat eine Auswirkung auf die globalen Devisenmärkte.

Aufgrund der Tatsache, dass der Devisenmarkt eine derart hohe Liquidität aufweist, werden Sie nur selten ohne Abnehmer für Ihr Angebot dastehen. Währungen werden problemlos rund um die Uhr ge- und verkauft.

Viele verschiedene Akteure haben sich mittlerweile dem lukrativen Devisenhandel zugewandt, unter anderem institutionelle Anleger, Banken, Regierungen und Privatpersonen.

Die US-Notenbank, die Europäische Zentralbank (EZB) und die Bank of England (BoE) finden sich unter den vielen verschiedenen Institutionen, die durch ihre Geldmarktpolitik an Devisengeschäften teilnehmen.  Am anderen Ende des Spektrums stehen Spekulanten und hochvermögende Händler, die darauf aus sind, gewaltige Gewinne zu erzielen.

Der Devisenmarkt schläft nie

Der Devisenmarkt ist zwar nicht sieben Tage die Woche geöffnet, allerdings ist der Handel von Montag bis Freitag rund um die Uhr möglich.

Die Hauptfinanzzentren für Devisengeschäfte sind unter anderem London, New York, Hongkong, Tokio, Sydney, Zürich, Frankfurt und Singapur.

Der Devisenmarkt ist dezentral organisiert, und die Handelsgeschäfte werden auf dem Interbankmarkt ausgeführt. Jeder kann über das Internet von einem beliebigen Ort aus seine Transaktionen durchführen. Aktien können hingegen nur an den traditionellen Börsen gehandelt werden, wie zum Beispiel an der New Yorker Börse, der Londoner Börse oder der Johannesburger Börse.

Infolge der dezentralen Struktur des Devisenmarkts bieten Banken Crossrates (Kreuzkurse) an, die von anderen Banksätzen abweichen.

Bei Alvexo bieten wir Händlern Live-Feeds der Währungskurse großer Banken an.

Kurzer geschichtlicher Abriss des Devisenmarktes

Der Goldstandard wurde im Jahre 1876 von verschiedenen Weltmächten eingeführt. Der Grundgedanke hinter dem Goldstandard war, Währungen (Münzen und Papiergeld) mit einer Goldmenge gleichen Wertes abzusichern. Auch heutzutage wird Gold noch allgemein als Wertanlage angesehen.

Der Goldstandard diente für längere Zeit als Tauschmittel, verlor jedoch letztendlich auf Grund der Verstärkung konjunktureller Schwankungen an Gunst.

Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs verfügten große europäische Staaten nicht mehr über genügende Goldreserven, um die Fiatwährungen, die sie zur Finanzierung ihrer Kriegsanstrengungen druckten, abzusichern.  Es sollte beachtet werden, dass Gold trotzdem und noch immer seinen Reiz als Wertanlage behalten hat, insbesondere in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit, Unruhe und schwankender Aktienkurse.

Im Rahmen der Bretton-Woods-Konferenz 1944, kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs, wurde beschlossen, dass der Goldstandard nur noch auf den US-Dollar anzuwenden sei. Diese Entscheidung zementierte die Rolle des Dollars als globale Leitwährung.

Im Jahre 1971 hatte die US-Regierung bereits angekündigt, das Bretton-Woods-System aufzugeben und zukünftig kein Gold mehr gegen Dollars umzutauschen. Wenig später begann sich die Idee freier Wechselkurse gegen das System fester Wechselkurse durchzusetzen.

Mitte der 1970er begann das System freier Wechselkurse, den Devisenhandel anzukurbeln, doch erst zu Beginn des Internetbooms in den 1990ern startete dieser richtig durch.

Worum geht es beim Devisenhandel?

What is a currency pair?
Währungen werden gegeneinander gehandelt.

Im Kern dreht sich der Devisenhandel um die Spekulation darauf, welche Währungen im Wert steigen und welche im Wert fallen werden. Falls Sie also glauben, dass der Wert des Euros im Vergleich zum Dollar sinken wird, so würden Sie Euros verkaufen und Dollars kaufen. .

Idealerweise würden Sie versuchen, die Position an einem niedrigeren Kurspunkt glattzustellen, um einen Gewinn zu erzielen. Umgekehrt würden Sie, wenn erwartet wird, dass der Wert des Euros im Vergleich zum Dollar steigen wird, Euros kaufen und Dollars verkaufen. Wenn Ihre Vorhersage zutrifft, machen Sie Gewinn.

Zu den wichtigsten Währungen auf dem Devisenmarkt zählen die folgenden:

  1. Der Euro – EUR
  2. Der US Dollar – USD
  3. Der Schweizer Franken– CHF
  4. Der japanische Yen – JPY
  5. Der britische Pfund – GBP
  6. Der kanadische Dollar – CAD
  7. Der australische Dollar – AUD

Hinsichtlich des Handelsvolumens und der Liquidität umfassen die meistgehandelten Währungspaare unter anderem EUR/USD, GBP/USD, USD/JPY, USD/CHF, AUD/USD und USD/CAD.

What are currency pairs?
Die meistgehandelten Währungspaare

Die Währungsmärkte werden von einer Vielzahl geopolitischer, ökonomischer, sozialer und anderer Faktoren beeinflusst. Denken Sie daran, dass die Märkte zu jeder Zeit miteinander verbunden sind und scheinbar isolierte Erschütterungen Auswirkungen auf den gesamten Devisenhandelsbereich haben können.

Es ist besonders wichtig, dass Händler die Nachrichten und Ereignisse in Wirtschaftskalendern verfolgen. Zu diesen zählen Ankündigungen der Zentralbanken, wichtige Konjunkturindikatoren, geopolitische Ereignisse und politische Grundsatzentscheidungen.

Warum ist der Devisenhandel so beliebt?

Der Komfort, die Bequemlichkeit und die Kosteneffektivität des Handels mit Währungspaaren übertreffen diejenigen des traditionellen Finanzhandels bei weitem. Sofern Sie Internetzugang haben und über einen renommierten Broker handeln, sind Ihren Gewinnen keine Grenzen gesetzt.

Händler lernen schnell, dass der Handel mit Devisen nicht risikofrei und von Natur aus schwierig ist. Mit der richtigen Vorbildung, der richtigen Einstellung und dem richtigen Maß an Disziplin ist der Erfolg jedoch möglich.

In Zeiten starker Volatilität können Devisenhändler unter Ausnutzung der Hebelwirkung (Leverage) beträchtliche Gewinne einfahren. Andererseits kann eine starke Volatilität in Verbindung mit der Hebelwirkung auch zu dramatischen Verlusten führen. Volatilität beschreibt die Kursschwankungen der relativen Währungspreise, welche der Unsicherheit auf den Märkten geschuldet sind. Wenn Währungspreise volatil sind, besteht die Möglichkeit, sowohl beträchtliche Gewinne als auch erhebliche Verluste einzufahren.

Stabile Währungspaare bieten Händlern nicht so viele handelbare Gelegenheiten, da die Fluktuation der Preise eingeschränkt ist.

Die Hebelwirkung erlaubt Ihnen, mit einem sehr geringen Einsatz eine Position zu eröffnen, die deutlich größer ist als das Ihnen zur Verfügung stehende Kapital. Für weitere Informationen zur Hebelwirkung können Sie gerne einen Blick auf unseren Artikel zur Terminologie des Devisenhandels werfen.

Wie handelt man erfolgreich am Devisenmarkt?

Wissen ist Macht – informieren Sie sich gründlich, bevor Sie beginnen, mit echtem Geld zu handeln. Entscheiden Sie sich für die Währungspaare, die Sie handeln wollen, und studieren Sie diese.

Üben Sie sich stets in Zurückhaltung: Vermeiden Sie zu hohe Einsätze, verschulden Sie sich nicht und fällen Sie keine überstürzten, emotionsgesteuerten Entscheidungen. Es ist unklug zu versuchen, Verluste um jeden Preis wieder hereinzuholen. Warten Sie lieber darauf, dass sich eine lukrative Gelegenheit bietet.

Denken Sie daran, dass Strategie und Intuition alles andere übertrumpfen. Bleiben Sie Ihrer Linie treu und warten Sie darauf, dass sich der Markt in die Richtung bewegt, die Sie prognostiziert haben.

Abgesehen davon erfordert erfolgreiches Handeln am Devisenmarkt auch ein langfristiges Engagement. Ihre Devisenhandelsstrategien sollten flexibel und anpassungsfähig sein, und Sie sind stets angehalten, einen geeigneten Plan mit einem langfristigen strategischen Ansatz zu konzipieren. Von Zeit zu Zeit müssen Sie Ihren Kurs ändern, um Ihre Strategie auf die veränderten Marktverhältnisse abzustimmen. Seien Sie niemals zu unbeweglich im Hinblick auf den Devisenmarkt – alles kann jederzeit passieren.

Erfolg über Nacht ist beim Währungshandel ein Wunschtraum. Fokussieren Sie Ihre Energie lieber darauf, eine langfristige Erfolgsstrategie für den Devisenmarkt zu entwickeln.

Wer handelt Devisen und warum?

Es gibt viele verschiedene wichtige Akteure an den Devisenmärkten. Diese umfassen Zentralbanken, Regierungen, Banken, Unternehmen, Hedgefonds, Investmentgesellschaften und Einzelpersonen.

Zentralbanken und Regierungen

  • Die Marktstabilisierung ist eine der Hauptaufgaben von Zentralbanken und Regierungen, und sie widmen sich dieser, indem sie ihre Devisenreserven nutzen. Durch die Betätigung an den Devisenmärkten können Zentralbanken und Regierungen jedoch mittels Kontrolle der zur Verfügung gestellten Geldmenge sowie der Inflations- und Zinsraten etc. für Auf- und Abwertungen von Währungen sorgen.
  • Zentralbanken haben die Aufgabe, die Geldmarktpolitik eines Staates festzulegen, indem sie Wechselkurse und weitere Instrumente nutzen, um Inflation, Beschäftigungsquote und in manchen Fällen auch Währungskurse zu beeinflussen. Die Fiskalpolitik wird durch die Regierung bestimmt und umfasst die Haushaltsplanung, das Steuerwesen und Investitionsmaßnahmen.  Geld- und Fiskalpolitik haben einen starken Einfluss auf Wechselkurse, weshalb sich die vorgenannten Institutionen gelegentlich dazu entscheiden, auf Devisenmärkten aktiv zu werden, um den Wert ihrer lokalen Währung zu beeinflussen.
  • Um die verheerenden Auswirkungen von Währungsspekulationen zu vermeiden, wenden Zentralbanken verschiedene geldpolitische Maßnahmen an.

Banken

  • Absicherung von Anlageportfolios.
  • Banken vermitteln den Währungsaustausch zwischen den Kunden
  • Banken erzielen Gewinne, indem sie selbst an Devisenmärkten spekulieren

Der Privatsektor

  • Große und kleine Unternehmen beteiligen sich aktiv an Devisengeschäften, indem sie Güter und Dienstleistungen aus anderen Staaten importieren oder dorthin exportieren.
  • Unternehmen sichern ihre ausländischen Aktivposten, wie zum Beispiel Kundenforderungen, mit Hilfe von Devisengeschäften ab.

Investmentgesellschaften & Hedgefonds

  • Diese Organisationen beschäftigen sich überwiegend mit Spekulationen an den Devisenmärkten. Sie versuchen, möglichst hohe Gewinne aus Veränderungen der Wechselkurse zu ziehen

Private Devisenhändler

  • Private Devisenhändler wie Sie selbst widmen sich dem Devisenhandel, um einen finanziellen Gewinn zu erzielen.
  • Diese Händler eröffnen Brokerkonten, um an den Devisenmärkten Währungspaare zu kaufen und zu verkaufen.

Sind Sie bereit ihre Handelsfähigkeiten zu testen? Eröffnen Sie doch ein risikofreies Demo Konto.